Himmelbetten können bei bestimmten Raumgrößen zur Geltung kommen und erinnern an majestätische Schlafgemächer. Die Möbelhäuser bieten hierfür verschiedene Modelle, aus denen ausgewählt werden kann.
Das Design eines Himmelbetts ist gekennzeichnet durch einen Baldachin, der von vier Pfosten gehalten wird, die an den Ecken des Bettes angebracht sind. Das Möbelstück wird bereits seit Jahrhunderten von Jahren in dieser Form verwendet und hat sich seitdem nicht grundlegend verändert. Während es früher vor allem in herrschaftlichen Häusern mit großen Räumlichkeiten verwendet wurde, ist es in der heutigen Zeit für fast jeden erschwinglich geworden, der den besonderen Stil schätzt. Um das Bett herum wird ein Vorhang an dem Gestell angebracht, der bei Bedarf geschlossen werden kann. Dadurch lässt sich der Bereich des Bettes vor dem Tageslicht abdunkeln oder bietet einen Schutz vor Insekten. Der Stoff wurde früher häufig aus Seide, Leinen oder Brokat gefertigt, wohingegen die modernen Himmelbetten meist aus Baumwolle oder Mischgeweben bestehen. Zu diesem Zweck sollte festes Material verwendet werden, das die Sonnenstrahlen nicht hindurchlässt.
Im Fachhandel werden sowohl Himmelbetten aus Holz als auch aus Metall angeboten, die in mehreren Größen verfügbar sind. Die meisten Modelle sind demnach zwischen 1,40 und 2,00 Metern breit. Ein einfaches Bett aus Massivholz kostet ab ca. 300 Euro, wobei die Vorhänge gesondert gekauft werden müssen. Hierfür bietet es sich auch an, Meterware zu besorgen und den Stoff entsprechend den erforderlichen Maßen mit der Nähmaschine anzufertigen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Vorhänge bis auf den Boden reichen und gegebenenfalls mit einem Bleieinsatz an den unteren Kanten beschwert werden. Wer sein normales Bettgestell mit einem Baldachin ausstatten möchte, kann auch behelfsweise ein Insektenschutznetz verwenden, das ca. 20 Euro kostet und sich an der Decke befestigen lässt (Preise: Stand: 2011).