Ein Kamin gilt als besonderer Einrichtungsgegenstand, der auf Grund seines antiquarischen Charakters vor allem in großen Wohn- oder Schlafzimmern als Luxusgegenstand gilt und in verschiedenen Varianten erhältlich ist.
Der Kamin im Wohnzimmer hat Tradition
Bis zum 19. Jahrhundert gehörte der Kamin zu den wichtigsten Formen der Beheizung einzelner Räume. Ähnlich wie bei späteren Öfen besteht der Kamin aus Stein oder Metall und ermöglicht das Verbrennen von Holz und anderem Brennmaterial. Die dabei entstehenden Verbrennungsgase werden durch einen Schornstein nach draußen geleitet.
Kamine für Wohnzimmer in verschiedenen Bauarten
Je nach Bauart unterscheidet man verschiedene Kaminarten. Der Grundofen als effiziente Form des Kamins ist vorne geschlossen und verhindert somit, dass Gase in den Wohnraum austreten. Der Kachelkamin zeichnet sich durch seine hohe Wärmespeicherkapazität aus und führt zu einer sehr schnellen Aufheizung der Zimmerluft. Im Gegensatz dazu ist ein offener Kamin hauptsächlich wegen des dekorativen Aspekts beliebt und lässt sich nur schlecht zum beständigen Heizen nutzen. Da ein großer Teil der Brennwärme durch den Schornstein entweicht, wird ein offener Kamin nicht aus wirtschaftlichen Zwecken genutzt. Eine Weiterentwicklung des offenen Kamins ist der moderne geschlossene Kamin, der durch eine Scheibe den Brennraum geschlossen hält. Außerdem kann diese Kaminart auch zur Warmwasserbereitung mit einem Wirkungsgrad von 85 % genutzt werden.
Obacht beim Einbau des Kamins
Grundsätzlich sollten alte Kamine vor Inbetriebnahme gründlich gereinigt und geprüft werden. Kamine können jedoch ebenso in ein Haus eingebaut werden, wobei die Preise je nach Kundenwünschen zwischen 300 € für günstige Modelle und bis zu 2.000 € für Luxusmodelle variieren (Stand: 2011).