Der Retro-Look ist in, Designermöbel der 70er Jahre erleben gerade ein Comeback. Nicht nur Randgruppen, sondern auch große und bekannte Möbelhäuser sind auf den Retro-Look eingestiegen und bieten ein neues Sortiment an.
Bekannte Möbelhäuser bekennen sich momentan zum Retro-Look der 70er Jahre. Mit diesem ungewöhnlichen Design wird der Zeitgeist von gestern wiederbelebt. Gegen Ende der 80er-Jahre hätte wohl niemand damit gerechnet im nächsten Jahrtausend ein Revival der Plastikmöbel zu erleben. Damals galt Space-Age-Design als schlechter Geschmack, heute wird es als Vintage-Stil wieder aufgegriffen.
Retro-Look ist ein Massengeschäft, das aktuelle Schlagwort heißt Retrofuturismus. Retro-Möbel sind keine Randgruppenliebhaberei oder nur etwas für hoffnungslose Nostalgiker: Überall sieht man Sitzsäcke, Bogenlampen oder Kugelsessel, Design-Klassiker sind nicht nur auf Möbelmessen präsent, auch in der TV-Werbung und in Lifestyle-Magazinen.
Damit wächst wieder zunehmend das Interesse an bekannten Möbeldesignern und ihren Entwürfen aus den 70er Jahren: Eero Arnio, Florence Knoll, Verner Panton oder Charles Eames. Der Klappzahlenwecker hat nun schon sein zweites Revival, 1993 wurde er schon einmal aus der Versenkung erhoben. Wer seine Wohnung im Retro-Design einrichten möchte, kommt an einem solchen Wecker eigentlich nicht vorbei. Auch sollten Glasbausteine und Acrylraumtrenner unbedingt dazugehören.