Tapeten aus Metall fallen besonders in Auge, denn sie sorgen für glänzende Wände. Dabei muss man sich jedoch gut überlegen, ob man das ganze Zimmer mit Metall austatten möchte. Manchmal ist weniger auch mehr.
Eine Metalltapete besteht aus Metallfolien, beispielsweise aus Aluminium. Mit handwerklichem Geschick lassen sich hier verschiedene Effekte erzielen: Durch Prägen, Hämmern oder Oxidation entstehen originelle Muster und schillernde Farben. Ähnliche Effekte können auch durch den Aufdruck von Metallpigmenten erzielt werden. Um das beste Design zu finden, bietet es sich an, verschiedene Läden zu vergleichen. Wer ein individuelles Design will, kann es auch direkt anfertigen lassen. Dabei kann man natürlich Wünsche äußern und Farbe und Formen festlegen. Der Designer kann auch beraten, wenn man sich unsicher ist, wie viele Wände man mit der Metalltapete schmücken will. Man kann sie auf fast allen Untergründen anbringen. Allerdings darf man sie nicht in Feuchträumen verwenden, da sie eine dampfsperrende Wirkung hat.
Tapeten aus Metall können ganz unterschiedlich aussehen. Manche haben ein klassisches Muster, wirken durch das Metall aber auch modern. Dieser Stilbruch fällt auf und ist ein echter Hingucker, wie zum Beispiel bei Jugendstiltapeten. Die typischen Muster aus dem 19. Jahrhundert werden mit den modern anmutenden Metallen kombiniert. Dadurch entsteht ein überraschender Bruch. Wer es eher klassisch mag, kann sich für einfache florale Muster entscheiden. Auf matten Grund schlängeln sich hier Lianen, Blüten oder Blätter in glänzendem Schimmer nach oben. Diese sind oft einfach gehalten, damit nicht zu viele Lichteffekte das Auge verwirren. Viele Tapeten dieser Art sind in Grau oder Silber gehalten. Es gibt sie aber auch in anderen Farben: Man kann sie beispielsweise auch in Beige, Rot oder Blau finden. Je knalliger die Farbe, desto voller wirkt allerdings auch das Zimmer. Entscheidet man sich für eine solche Tapete, sollte die restliche Dekoration des Raumes eher dezent ausfallen. Sonst wirkt das Zimmer schnell ungemütlich. Letzten Endes muss jedoch jeder selbst entscheiden, wie er seine Wohnung gestalten möchte. Als Orientierungshilfe für die Größenordnung der Tapeten dient ein typisches Maß: 10,05 Meter mal 0,68 Meter ist beispielsweise ein Maß für eine Metalltapete. In dieser Größenordnung kostet eine Tapete zum Beispiel 125 Euro. Billiger wird es, wenn man nur einen Teil seiner Wände mit der Metalltapete ausstattet.
Besonders in den 70er-Jahren fand man Tapeten dieser Art vielerorts. Auch heute ist die Metalltapete wieder modern. Sie vereint weiche Formen und harte Materialien und bietet neue Reize für das Auge. Beim Kauf sollte man jedoch nicht nur auf das Aussehen achten, sondern auch auf andere Eigenschaften der Tapete: Es ist beispielsweise nützlich, wenn man Flecken leicht entfernen kann. Dazu muss die Metalltapete waschbeständig sein. Soll sie nicht schnell ausbleichen und ihre Leuchtkraft verlieren, muss sie darüber hinaus lichtbeständig sein. Falls die Metalltapete nur für kurze Zeit an die Wände soll, muss man sie leicht und problemlos abziehen können. Dabei sollten keine unschönen Überreste an der Wand zurückbleiben. Außerdem ist es günstig, wenn die Tapete schwer entflammbar ist, was bei den meisten Tapeten aus Metall der Fall ist. Für eine nähere Beratung sind die zahlreichen Fachgeschäfte zu empfehlen, die sich auf Tapeten spezialisiert haben. Hier kann man auch die Preise vergleichen.